Grüßen

WinkenNaja, vielleicht nicht gerade kurios, aber für mich eben auffällig sind die Grußrituale hier im Dorf. Jeder grüßt ständig jeden – auch, wenn man nur im Auto an Fußgängern vorbeifährt. Dann wird gewunken oder immerhin genickt oder gehupt. Wahrscheinlich liegt das an der sehr dörflichen Gegend hier, wo man sich, falls nicht persönlich, so zumindest vom Sehen kennt.

Allerdings scheinen die Leute mit dem Händeschütteln zögerlicher zu sein als ich es in Sachsen erlebt habe. Dort haben sich sogar Jugendliche und Kinder mit Händedruck begrüßt und verabschiedet, was ich hier noch nicht einmal bei den Erwachsenen oft erlebt habe.

Gestern bin ich im Dunkeln mit dem Rad an zwei Gestalten vorbeigefahren, „zu meiner Schande“, ohne zu grüßen. Und sofort wurde mir ein streng klingendes „Guten Abend!“ hinterher gerufen.

Namen

BuchstabenAuf mich wirken die zahlreichen geografischen Namen hier sehr kurios. Denn sie stammen aus dem Plattdeutschen oder genauer gesagt aus dem Nordrhein-Maasländischen, wovon ich nichts verstehe, nicht einmal Assoziationen bilden kann, die mir bei der Bedeutungsfindung helfen könnten. (Seitdem ich Niederländisch lerne, tue ich mir leichter mit dem Erschließen, denn flämische Ausspracheregeln können manchmal helfen.) Hier ein paar Beispiele: weiterlesen »

Hatikwa

HerbstblätterVor zwei Tagen habe ich ein Konzert des Nimwegener Chores Hatikwa besucht. Es eröffnete die grenzüberschreitende Veranstaltungsreihe „Zukunft aus Vergangenheit – Toekomst uit het Verleden“anlässlich des 70jährigen Gedenkens der Reichskristallnacht.

Im Programm waren sowohl jiddische, sephardische und hebräische Volkslieder, moderne Lieder als auch liturgische Synagogengesänge. Das abwechslungsreiche Programm begann mit einem gesungenen Kaddisch-Gebet um Frieden, wobei sich der Chor rings um das Publikum versammelte. Dies verlieh der Friedensbitte eine eindrückliche Wirkung und man fühlte sich als Zuhörer gleich mithineingenommen. weiterlesen »

dreifeldige Fußgängerampeln

FussgaengerampelEin Kuriosum sind für mich hier am Niederrhein z. B. die dreifeldigen Fußgängerampeln. Gleich hier um die Ecke steht so ein Ding.

Ich kannte bisher echt nur die zweifeldigen Lichtzeichenanlagen für Fußgänger mit regional unterschiedlicher Ausführung der Ampelmännchen. Hier ist die rote Signalkammer dagegen gleich doppelt vorhanden. In der Wikipedia kann man als Begründung dafür lesen:

Dadurch können auch Menschen mit Rot-Grün-Blindheit auf einen Blick erkennen, ob die Ampel rot oder grün ist. Außerdem wird vermieden, dass bei Ausfall eines Rotlichts die LSA aus Sicherheitsgründen abschalten würde.

Bericht vom Europ. Jugendtreffen in Genf

Genf-Anzeige "Lust auf etwas anderes""Du weißt nicht, wie Du Neujahr verbringen sollst…
Du hast es satt, jedes Jahr zum Skifahren aufzubrechen oder hast genug von Abenden, die unschön enden? […]
… andere Länder, Sprachen und Kulturen entdecken
… beitragen zu einer solidarischeren Gesellschaft, einer besseren Völkerverständigung, einem zukunftsfähigen Glauben, zu Versöhnung und Frieden auf der Erde…
… Gemeinschaft zwischen den Glaubenden durch gemeinsames Gebet
… eine Zeit der Freude und des Feierns!
[…] Nimm Jugendliche bei Dir auf!! Öffne Deine Wohnung, Dein Zimmer, Deine Tür, Dein Herz…"

So begann eine lustige französischsprachige Anzeige, die die Genfer annimieren sollte, jugendliche Gäste während des 30. Europäischen Jugendtreffens der Gemeinschaft von Taizé bei sich aufzunehmen. Dabei lautete die Vorgabe zur Orientierung wie immer: 2 m² pro Jugendlicher. Sogar mehr als 30 000 Gäste sollen der Einladung nach Genf gefolgt sein. Eine davon war ich.

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