Hatikwa

HerbstblätterVor zwei Tagen habe ich ein Konzert des Nimwegener Chores Hatikwa besucht. Es eröffnete die grenzüberschreitende Veranstaltungsreihe „Zukunft aus Vergangenheit – Toekomst uit het Verleden“anlässlich des 70jährigen Gedenkens der Reichskristallnacht.

Im Programm waren sowohl jiddische, sephardische und hebräische Volkslieder, moderne Lieder als auch liturgische Synagogengesänge. Das abwechslungsreiche Programm begann mit einem gesungenen Kaddisch-Gebet um Frieden, wobei sich der Chor rings um das Publikum versammelte. Dies verlieh der Friedensbitte eine eindrückliche Wirkung und man fühlte sich als Zuhörer gleich mithineingenommen. weiterlesen »

dreifeldige Fußgängerampeln

FussgaengerampelEin Kuriosum sind für mich hier am Niederrhein z. B. die dreifeldigen Fußgängerampeln. Gleich hier um die Ecke steht so ein Ding.

Ich kannte bisher echt nur die zweifeldigen Lichtzeichenanlagen für Fußgänger mit regional unterschiedlicher Ausführung der Ampelmännchen. Hier ist die rote Signalkammer dagegen gleich doppelt vorhanden. In der Wikipedia kann man als Begründung dafür lesen:

Dadurch können auch Menschen mit Rot-Grün-Blindheit auf einen Blick erkennen, ob die Ampel rot oder grün ist. Außerdem wird vermieden, dass bei Ausfall eines Rotlichts die LSA aus Sicherheitsgründen abschalten würde.

Bericht vom Europ. Jugendtreffen in Genf

Genf-Anzeige "Lust auf etwas anderes""Du weißt nicht, wie Du Neujahr verbringen sollst…
Du hast es satt, jedes Jahr zum Skifahren aufzubrechen oder hast genug von Abenden, die unschön enden? […]
… andere Länder, Sprachen und Kulturen entdecken
… beitragen zu einer solidarischeren Gesellschaft, einer besseren Völkerverständigung, einem zukunftsfähigen Glauben, zu Versöhnung und Frieden auf der Erde…
… Gemeinschaft zwischen den Glaubenden durch gemeinsames Gebet
… eine Zeit der Freude und des Feierns!
[…] Nimm Jugendliche bei Dir auf!! Öffne Deine Wohnung, Dein Zimmer, Deine Tür, Dein Herz…"

So begann eine lustige französischsprachige Anzeige, die die Genfer annimieren sollte, jugendliche Gäste während des 30. Europäischen Jugendtreffens der Gemeinschaft von Taizé bei sich aufzunehmen. Dabei lautete die Vorgabe zur Orientierung wie immer: 2 m² pro Jugendlicher. Sogar mehr als 30 000 Gäste sollen der Einladung nach Genf gefolgt sein. Eine davon war ich.

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