Viele Wege führen über den Rhein. Wenn wir mit dem Auto oder dem Schnellbus in die Kölner Innenstadt fahren, müssen wir über den Rhein. Dafür nehmen wir die Zoobrücke. Wenn wir mit der Bahn oder dem Fahrrad unterwegs sind, dann ist es die Deutzer Brücke. Je nach Radtour fahren wir auch gerne über die Mülheimer Brücke oder die Rodenkirchener Brücke. Genauso wie die Deutzer Brücke und die Zoobrücke haben sie einen Radweg bzw. die Deutzer, Zoo-, Hohenzollern- und die Mühlheimer Brücke haben sogar auf jeder Seite einen Radweg.
Die Hohenzollernbrücke befahre ich nicht so gerne mit dem Rad, weil hier sehr viele Fußgänger unterwegs sind, die die gesamte Wegbreite für sich beanspruchen und gerne mal ohne Schulterblick auf den Radweg treten.
Fünf der acht Kölner Rheinbrücken sind grün. Der frühere Bürgermeister Konrad Adenauer hatte sich die Farbe gewünscht, die von der Bayer AG hergestellt wurde und sogar Kölner Brückengrün heißt.
Je nach Radtour nutzen wir zum Überqueren des Rheins aber auch gerne mal eine der Fußgängerfähren bei Zündorf oder im Norden bei Hitdorf. Dort gibt es linksrheinisch einen Eiswagen, der selbstgemachtes Eis in leckeren frisch gebackenen Waffelhörnchen verkauft, was die Wartezeit auf die Fähre versüßt.
Vor kurzem hatte ich einen Termin im Kölner Hafen. Kurz habe ich mir eine Route herausgesucht und radelte los – bis ich am Treppenturm der Südbrücke in Poll scheiterte. Ja sowas, hier kam ich nicht über den Rhein. Die Passanten, die nicht wussten, dass ich zum Hafen wollte, rieten mir zur Rodenkirchener Brücke. Im Nachhinein stellte ich fest, dass die Severinsbrücke mich auf kürzerem Wege zu meinem Ziel gebracht hätte. Aber egal, die Rodenkirchener Brücke kannte ich schon per Rad. Also nahm ich sie auch wieder auf dem Rückweg. Und weil es von dort nur halb so weit bis zur Klostergärtnerei war wie von daheim, fuhr ich gleich weiter am Rhein entlang bis zur Klostergärtnerei.
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