Schon einige Male sind wir mit den Liegerädern auf dem Weg zum Fühlinger See am Japanischen Garten nur vorbeigefahren. Den Carl-Duisberg-Park, in dem der Garten liegt, haben wir dagegen durchquert. Mit dem Fahrrad kommt man halt nicht in den Japanischen Garten und wir hatten ja ein anderes Ziel.
Heute waren wir mit dem Auto in Leverkusen und haben auf der Rückfahrt einen Abstecher in den so genannten Japanischen Garten gemacht. Er ist wirklich wunderschön, besonders jetzt im Herbst, wo das Laub so bunt ist. Bei schönstem Sonnenschein konnten wir auf den verschlungenen Pfaden über zahlreiche Brücken und Trittsteine mitten im Wasser laufen und dabei die vielen exotischen Pflanzen, Gebäude und Pagoden bewundern.
In Augsburg war ich als Kind und Jugendliche oft im Botanischen Garten, wo es auch einen tollen Japangarten gibt. Der dortige Japangarten kam mir "japanischer" vor, denn die Bäume wurden durch Stäbe gezielt in bestimmte Wuchsformen gezwungen, aus demselben Grund auch stark beschnitten. Der Japangarten in Augsburg kam mir auch "aufgeräumter" vor, was wohl eher japanisch ist. Aber ich weiß nicht mehr genau, ob ich wirklich schonmal im Herbst dort war, wenn das Laub fällt.
Aber in Leverkusen ist der Eintritt frei. Wahrscheinlich ist man bei der Hege des Gartens deshalb auch sparsamer als in einem Botanischen Garten mit Eintritt und ausreichend Fach-Personal. Der Japanische Garten im Chempark ist trotzdem wunderschön und entspricht vermutlich mehr europäischem Geschmack, Sträucher in ihrer natürlichen Form wachsen zu lassen. Ich war noch nie in Japan. Bestimmt gibt es nicht nur die eine Form von Garten dort. Jedenfalls habe ich die vielen exotischen Pflanzen genossen und die tolle Anlage mit verschlungenen Pfaden, vielen Brücken und Wasserelementen wie Seen und Bachläufen.
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