Spieluhr-Sphärenklänge und mehr

Gestern waren wir nach längerer Zeit mal wieder bei einem Konzert – dank Björn, der uns einen Gutschein zur Holzhochzeit geschenkt hatte. 

Das Herbert Pixner Projekt gastierte nämlich in der Kölner Philharmonie. Ich finde es so toll, ein Konzert von Musikern zu besuchen, deren Musik so einzigartig ist, dass man sie nur von diesen konkreten Interpreten hören kann, sonst aber von niemandem. Dagegen können so viele Musiker bspw. Mozart spielen, wozu also in ein Konzert gehen mit bekannten Werken, die man überall hören könnte…

Das Quartett spielte auf Harfe, Acoustic-Gitarre, Flamenco-Gitarre, E-Gitarre, diatonischer Harmonika, Flügelhorn, Klarinette, Saxophon, Kontrabass, E-Bass und einem Instrument, von dem ich noch nie zuvor gehört hatte:

einem Guitaret! Was ist das denn?! Ein Lamellofon, dessen Töne elektrisch verstärkt werden. Es klingt wie eine Kalimba bzw. irgendwie auch wie eine große Spieluhr. Hier ist eine Klangprobe und hier eingebettet aus dem YouTube-Kanal des Herbert Pixner Projekts das gestrige Stück mit Guitaret:

Die Musik war wunderbar, was das Publikum mit stehenden Ovationen dankte. Ich finde es so bewundernswert, wenn Musiker nicht nur Meister ihres Instruments sind, sondern ihre Musik auch noch selbst komponieren und wie improvisiert vortragen. Es gab einige Passagen, wo jeweils zwei Musiker unisono spielten, und das war jedesmal absolut synchron, kaum zu glauben, so synchron, als würde nur ein einziger Musiker beide Instrumente spielen. Hier ein paar Bilder und eine weitere Hörprobe aus dem YouTube-Kanal des Herbert Pixner Projekts:

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